Erinnerung

shico2.jpg

Shico (Dezember 1990 bis Januar 2001)

Shico wurde am 18.12.1990 geboren. Seine Mutter war eine Mischung aus Dackel und Schäferhund und soll mit einem Shih Tzu ein paar heiße Momente gehabt haben. Deshalb nannten wir ihn immer Schädashih, unsere Abkürzungen der einzelnen Rassen. Im Alter von 5 Wochen (ganz richtig 5 Wochen) hat meine Schwester ihn im Januar 1991 einfach mit nach Hause gebracht, ohne Absprache mit unseren Eltern, sie wußten nur das Bekannte Welpen haben. Wie oft haben wir in der ersten Zeit gehört, bis dann und dann kommt der Hund wieder weg. Da waren meine Eltern ganz konsequent. Geblieben ist er länger als meine Schwester und ich, bis zu seinem Lebensende, welches viel zu früh war.
Da meine Schwester die Sache mit dem morgendlichen Gassigehen unterschätzt hatte und auch sonst nicht gedacht hätte, das ein Hund ganz schön Arbeit macht, habe ich ihn ganz schnell zu meinem Hund gemacht und mich echt super um ihn gekümmert. Leider war auch ich ein typisch pupertierender Teenie, der lieber mit Freunden weg ging. So blieb die Hauptarbeit dann doch an unseren Eltern hengen.
Shico war ein sehr pflegeleichter Hund, er brauchte kein großes Programm. Eher im Gegenteil, bei längeren Spaziergängen brauchte er seine Pausen. Man konnte ihn überall mit hinnehmen. Autofahren liebte er, besonders lange Strecken. Kinder mochte er auch sehr gern. Nur sozial verträglich mit Artgenossen war er nicht, naja mit Hündinnen schon.
Im Jahr 2000 wurden bei ihm Geschwüre (Tumore/ Krebs) festgestellt, zu spät erkannt und nicht behandelbar. Meine Eltern haben sich entschieden, so lange er schmerzfrei ist soll er leben. Weihnachten 2000 habe ich ihn das letzte Mal gesehen. Man merkte schon, das er Schmerzen hat. Im Januar 2001 an einem Montag morgen rief mich mein Papa an, das Shico erlöst wurde. Er ist in den Armen meines Vaters für immer eingeschlafen.
Lieber Shico, ich denke ganz oft an Dich und vermisse Dich!!!
In Liebe Deine Anja!!!

[youtube]http://www.youtube.com/watch?v=HO0sT-tXI7k[/youtube]

Über den Author

Eines Tages besucht ein Hund den Tempel der tausend Spiegel. Er steigt die hohen Stufen hinauf, betritt den Tempel, schaut in die tausend Spiegel, sieht tausend Hunde, bekommt Angst und knurrt. Mit gekniffenem Schwanz verläßt er den Tempel in dem Bewußtsein: die Welt ist voller böser Hunde. Kurze Zeit später kommt ein Retriever in den gleichen Tempel. Auch er steigt die Stufen empor, geht durch die Tür und betritt den Tempel der tausend Spiegel. Er sieht in den Spiegeln tausend andere Retriever, freut sich darüber und wedelt mit dem Schwanz. Tausend Retriever freuen sich mit ihm und wedeln zurück. Dieser Retriever verläßt den Tempel in dem Bewußtsein: Die Welt ist voller freundlicher Retriever.