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	<title>Retrieverbande.de &#187; Tollwut</title>
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	<description>Retriever Unlimited-Geschichten die das Leben schreibt</description>
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		<title>Schutzimpfungen f&#252;r Hunde</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 14:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Retrieverbande</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Ansteckende Leberentzündung]]></category>
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		<category><![CDATA[Hepatitis contagiosa canis]]></category>
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		<description><![CDATA[Impfungen d&#252;rfen nur vom Tierarzt vorgenommen werden und im Impfpass dokumentiert werden. Wie lange der jeweilige Impfstoff wirkt kann ihnen ihr Tierarzt sagen. Dies kann je nach Hersteller f&#252;r einige Impfstoffe bis zu 3 Jahre betragen. Im Impfpass steht hinter jedem Handelsnamen ein Buchstabe als [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://retrieverbande.de/_uploads_/EU-Heimtierausweis.jpg" alt="EU-Heimtierausweis" title="EU-Heimtierausweis" width="197" height="272" class="alignleft size-full wp-image-2100" />Impfungen d&#252;rfen nur vom Tierarzt vorgenommen werden und im Impfpass dokumentiert werden. Wie lange der jeweilige Impfstoff wirkt kann ihnen ihr Tierarzt sagen. Dies kann je nach Hersteller f&#252;r einige Impfstoffe bis zu 3 Jahre betragen. Im Impfpass steht hinter jedem Handelsnamen ein Buchstabe als Abk&#252;rzung f&#252;r die Krankheiten, gegen den der Impfstoff wirken soll. Diese bedeuten in der Regel folgendende Abk&#252;rzungen:<br />
S=Staupe<br />
H=Hepatitis contagiosa canis<br />
L=Leptospirose<br />
T=Tollwut<br />
P=Parvovirose</p>
<p>Vor jeder Impfung muss gew&#228;hrleistet sein, dass der Hund gesund, ausreichend ern&#228;hrt und frei von Parasiten, insbesondere frei von W&#252;rmern, ist. Eine Wurmkur sollte <span id="more-2099"></span>ca. 2 Woche vor der Impfung durchgef&#252;hrt werden.</p>
<p>F&#252;r die Schutzimpfungen stehen Einzel- bzw. Kombinationsimpfstoffe zur Verf&#252;gung. Das Impfschema ist f&#252;r Welpen und erwachsene Hunde nicht gleich. Folgende Impfungen sind f&#252;r Hunde m&#246;glich:<br />
Staupe<br />
Ansteckende Leberentz&#252;ndung (Hepatitis contagiosa canis)<br />
Leptospirose (Stuttgarter Hundeseuche)<br />
Parvovirose (sogenannte Katzenseuche des Hundes)<br />
Zwingerhusten<br />
Tollwut<br />
Borreliose</p>
<p>Staupe<br />
Staupe wird durch einen Virus verursacht und wird direkt von Hund zu Hund &#252;bertragen. Die hochansteckende Krankheit tritt vor allem bei Hunden zwischen 3-6 Monaten auf, kann aber auch in jedem anderen Alter vorkommen. Nach circa 3-6 Tagen nach Ansteckung treten die ersten Symptome auf, Appetitlosigkeit, Fieber sowie Augen- und Nasenausflu&#223;.<br />
Im weiteren Verlauf kommt es zu Magen-Darmentz&#252;ndung mit Durchfall, Lungenentz&#252;ndung oder krampfartigen Zuckungen, Bewegungsst&#246;rungen und L&#228;hmungen. </p>
<p>Ansteckende Leberentz&#252;ndung<br />
Eine Viruserkrankung die durch direkten oder indirekten Kontakt &#252;bertragen wird. Diese Krankheit bef&#228;llt &#252;berwiegend junge Junge und f&#252;hrt bei Welpen schnell zum Tod. Auch &#228;ltere Hunde k&#246;nnen an der Krankheit erkranken. Nach Ansteckung treten etwa nach 4-9 Tagen die ersten Symptome auf, die der Staupe sehr &#228;hnlich sind und zuerst kommt es zu Fieber, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall, Schmerzen in der Bauchh&#246;hle, Entz&#252;ndungen im Rachenraum und nerv&#246;sen St&#246;rungen. Im sp&#228;teren Verlauf k&#246;nnen Hornhauttr&#252;bungen im Auge auftreten, die in schweren F&#228;llen zur Erblindung f&#252;hrt.</p>
<p>Leptospirose<br />
Die Krankheit wird durch Leptospiren (Bakterien) &#252;bertragen. Die Ansteckung erfolgt durch Hunde, M&#228;use, Ratten und andere Tiere, sowie durch verunreinigte Gew&#228;sser. Alle Altersklassen k&#246;nnen betroffen sein. Nach 5-20 Tagen nach Ansteckung, treten erste Krankheitserscheinungen auf M&#252;digkeit, Appetitlosigkeit, Nierenentz&#252;ndungen, Magen-Darmentz&#252;ndungen mit Erbrechen und Durchfall. In schweren F&#228;llen kann auch Gelbsucht und Bewegungsst&#246;rungen auftreten.</p>
<p>Parvovirose<br />
Diese Krankheit wird durch einen Virus verursacht, der durch direkten oder indirekten Kontakt &#252;bertragen wird. Die Krankheit kann bei Hunden aller Altersgruppen auftreten. 3-14 Tage nach Ansteckung treten erste Krankheitssymptome auf. Die Krankheit verursacht bei jungen Hunden und Welpen blutigen Durchfall und/oder Herzmuskelentz&#252;ndung mit nachfolgendem Herztod. &#196;ltere Hunde zeigen Magen-Darmentz&#252;ndungen mit Erbrechen und Durchfall (&#252;belriechend, graue Farbe, in einigen F&#228;llen auch blutig). Durch den akuten Krankheitsverlauf kann bei jungen Hunden ohne vorheriges Krankheitserscheinungen schnell zum Tod f&#252;hren.<br />
Die Katze kann die Erkrankung nicht auf den Hund &#252;bertragen.</p>
<p>Zwingerhusten<br />
Diese Krankheit ist hochansteckend und wird von mehreren Viren (z.B. Parainfluenza-Virus,Typ-II) verursacht. Die Erreger werden werden direkt von Tier zu Tier durch Tr&#246;pfcheninfektion &#252;bertragen. Vor allem junge Hunde erkranken daran. Nach 4-10 Tagen nach der Ansteckung, treten die ersten Symptome auf. Die Hunde zeigen trockenen Husten mit Brechreiz. Meistens haben die Hunde kein Fieber. Gelegentlich kommt es zu ser&#246;ser bis purulenten Nasenausfluss. In schweren F&#228;llen kommen hochgradige Lungenentz&#252;ndungen vor, die unter Umst&#228;nden zum Tod f&#252;hren k&#246;nnen.</p>
<p>Tollwut<br />
Verursacht wird die Tollwut durch einen Virus der mit dem Speichel von Tieren &#252;ber Verletzungen auf Mensch und Tier &#252;bertragen wird. Erste Krankheitsbilder treten etwa 20-60 Tage nach Ansteckung auf. Die Tiere zeigen ver&#228;ndertes Verhalten, Unruhe, Scheu, Speichelflu&#223;, heiseres Bellen und Bei&#223;wut. Nach zunehmender L&#228;hmungserscheinungen tritt der Tod unter Kr&#228;mpfen ein. Die Krankheit kann aber auch als stille Wut verlaufen. Hier fehlen dann die Wuterscheinungen und es treten nur lediglich Teilnahmslosigkeit und Traurigkeit auf. Wegen der gro&#223;en Gefahr hat der Gesetzgeber eine Tollwutschutzverordnung erlassen.</p>
<p>Borreliose<br />
Ein Schutzimpfung gegen Borreliose ist beim Hund m&#246;glich. Allerdings wirkt der Impfstoff nur gegen Borrelia burgdorferi. Diese Impfung ist kein Schutz vor Zecken. Dieser Impfstoff wirkt auch nur gegen einen Stamm der Borreliose, wovon es 5 St&#228;mme gibt.</p>
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