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	<title>Retrieverbande.de &#187; Auge</title>
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	<description>Retriever Unlimited-Geschichten die das Leben schreibt</description>
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		<title>Das Auge &#8211; prcd-PRA</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Aug 2009 05:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Retrieverbande</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Erbkrankheiten]]></category>
		<category><![CDATA[prcd-PRA]]></category>
		<category><![CDATA[Progessive Retina Atrophie]]></category>
		<category><![CDATA[Retriever]]></category>

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		<description><![CDATA[Erkrankung, Mutation und Erbgang
Die Progressive Retina Atrophie (PRA) ist eine Erkrankung der Netzhaut (Retina), die durch kontinuierliches Fortschreiten immer zur Erblindung f&#252;hrt. Bei dieser Erkrankung werden im Laufe der Zeit die Photorezeptoren des Auges zerst&#246;rt. Als erstes verlieren die St&#228;bchenzellen ihre normale Funktion, was zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erkrankung, Mutation und Erbgang<br />
Die Progressive Retina Atrophie (PRA) ist eine Erkrankung der Netzhaut (Retina), die durch kontinuierliches Fortschreiten immer zur Erblindung f&#252;hrt. Bei dieser Erkrankung werden im Laufe der Zeit die Photorezeptoren des Auges zerst&#246;rt. Als erstes verlieren die St&#228;bchenzellen ihre normale Funktion, was zu fortschreitender Nachtblindheit sowie dem Verlust der Anpassung des Sehverm&#246;gens an das D&#228;mmerlicht f&#252;hrt. Durch die Zerst&#246;rung der Zapfenzellen kommt es schlie&#223;lich zur<span id="more-2183"></span> v&#246;lligen Erblindung des Hundes. </p>
<p>Klinische Symptome treten bereits in der fr&#252;hen Jugend auf. Bei den verschiednen Hunderassen allerdings zu verschiedenen Zeitpunkten. Die Diagnose ist oft schwierig und der prcd-PRA Gentest ist sehr hilfreich f&#252;r eine gesicherte Diagnose dieser Krankheit. </p>
<p>Die f&#252;r die prcd-PRA verantwortliche Mutation wurde im Jahr 2006 von der Arbeitsgruppe von Gustavo D. Aguirre (University of Pennsylvania, USA) identifiziert.<br />
Die prcd-PRA folgt einem autosomal rezessivem Erbgang. Das bedeutet, dass ein Hund nur erkrankt, wenn er je ein betroffenes Gen von Vater und Mutter erhalten hat. Es m&#252;ssen also sowohl Vater- als auch Muttertier das mutierte prcd-Gen tragen. </p>
<p>Tr&#228;ger, also Tiere mit nur einem betroffenen Gen, k&#246;nnen zwar selbst nicht erkranken, geben aber die Erbanlage mit einer Wahrscheinlichkeit von 50% an ihre Nachkommen weiter. Bei der Verpaarung von zwei Tr&#228;gern besteht die Gefahr, dass die Nachkommen von der Erkrankung betroffen sind. Deshalb sollte niemals ein Tr&#228;ger mit einem anderen Tr&#228;ger verpaart werden.</p>
<p>Genotypen (3 St&#252;ck):</p>
<p>1. Genotyp N/N (homozygot gesund):<br />
prcd-PRA normal (A1, frei)<br />
Dieser Hund tr&#228;gt die Mutation nicht und hat ein extrem geringes Risiko an prcd-PRA zu erkranken. Er kann die Mutation nicht an seine Nachkommen weitergeben.</p>
<p>2. Genotyp N/PRA (heterozygoter Tr&#228;ger):<br />
prcd-PRA carrier (B1, Tr&#228;ger)<br />
Dieser Hund tr&#228;gt eine Kopie des mutierten prcd-PRA-Gens. Er hat ein extrem geringes Risiko an prcd-PRA zu erkranken, kann die Mutation aber mit einer Wahrscheinlichkeit von 50 % an seine Nachkommen weitergeben. Ein solcher Hund sollte nur mit einem prcd-PRA mutationsfreien Hund verpaart werden.</p>
<p>3. Genotyp PRA/PRA (homozygot betroffen):<br />
prcd-PRA affected (C1, erkrankt)<br />
Dieser Hund tr&#228;gt zwei Kopien des mutierten prcd-Gens und hat ein extrem hohes Risiko an prcd-PRA zu erkranken. Er wird die Mutation zu 100 % an seine Nachkommen weitergeben und sollte nur mit einem prcd-PRA mutationsfreien Hund verpaart werden.</p>
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		<title>Das Sehverm&#246;gen des Hundes</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 09:30:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Retrieverbande</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gesundheit]]></category>
		<category><![CDATA[Auge]]></category>
		<category><![CDATA[Bewegungsseher]]></category>
		<category><![CDATA[Retriever]]></category>
		<category><![CDATA[Sehschärfe]]></category>
		<category><![CDATA[Sehvermögen]]></category>
		<category><![CDATA[Tapetum Lucidum]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Sehverm&#246;gen des Hundes
Bevor ich mich aber nun mit dem Sehverm&#246;gen ansich besch&#228;ftige, zuerst eine Kurze und knapp gehaltene Anatomische Einf&#252;hrung in das Auge.

Das Auge ist innen von einer Bindehaut &#252;berzogen. Im normalen Fall ist diese nicht sichtbar, wenn das untere Augenlied heruntergezogen ist. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Sehverm&#246;gen des Hundes</strong><br />
Bevor ich mich aber nun mit dem Sehverm&#246;gen ansich besch&#228;ftige<span id="more-2166"></span>, zuerst eine Kurze und knapp gehaltene Anatomische Einf&#252;hrung in das Auge.<br />
<img src="http://retrieverbande.de/_uploads_/augekl.jpg" alt="augekl" title="augekl" width="525" height="573" class="aligncenter size-full wp-image-2167" /><br />
Das Auge ist innen von einer Bindehaut &#252;berzogen. Im normalen Fall ist diese nicht sichtbar, wenn das untere Augenlied heruntergezogen ist. Die Bindehaut zieht sich um den Augapfel am Unterlid und Oberlid um und bildet den Bindehautsack. In den Augenlidern befindet sich fettbildende Dr&#252;sen. Das dritte Augenlid ist eine Bindehautfalte und liegt im inneren Augenlid.<br />
Der Hund verf&#252;gt ebenfalls &#252;ber eine lichtreflektierende Schicht die sich Tapetum Lucidum nennt.<br />
Soviel erst einmal dazu.</p>
<p>Das Sehverm&#246;gen des Hundes ist voll und ganz auf Jagd ausgerichtet. Vor allem f&#252;r die Jagd in der Mogen- und Abendd&#228;mmerung ist das Sehverm&#246;gen, im Gegensatz zum Sehverm&#246;gen des Menschen, hoch entwickelt.<br />
Die Netzhaut weist daf&#252;r mehr St&#228;bchen auf, die dem Schwarz-Wei&#223;-Sehen dienen. Selbst bei schlechten Sehverh&#228;ltnissen k&#246;nnen Hunde noch sehr gut sehen.</p>
<p>Lange Zeit dachte man, dass der Hund nur Schwarz-Wei&#223; sehen kann. Einige werden es allerdings auch heute noch glauben. Im Gegensatz hat die Netzhaut des Hundes, nicht wie beim Menschen 3 Zapfen, sondern 2 Zapfen. Der Hund sieht, wie ein Mensch mit einer Rot-Gr&#252;n-Blindheit.<br />
<img src="http://retrieverbande.de/_uploads_/seh.jpg" alt="seh" title="seh" width="500" height="168" class="aligncenter size-full wp-image-2169" /><br />
Der Hund nimmt noch kleinste Bewegungen war, was ihm zum Bewegungsseher macht. Der Bereich, den beide Augen sehen, ist im Gegensatz zu dem des Menschen allerdings nicht so gro&#223; und auch Entfernungen kann der Hund nicht so gut absch&#228;tzen und sieht Dinge und sieht Dinge nicht so scharf wie der Mensch. In der Ferne kann er besser sehen als in der N&#228;he. Dies wird allerdings durch den sehr guten Geruchssinn kompensiert. Das Sichtfeld ist durch die seitliche Anordnung der Augen wesentlich gr&#246;&#223;er als bei uns Menschen. So kann der Hund auch noch Dinge wahrnehmen die neben ihm geschehen.<br />
<img src="http://retrieverbande.de/_uploads_/seh_bew.jpg" alt="seh_bew" title="seh_bew" width="500" height="168" class="aligncenter size-full wp-image-2170" /><br />
<img src="http://retrieverbande.de/_uploads_/seh2.jpg" alt="seh2" title="seh2" width="500" height="87" class="aligncenter size-full wp-image-2171" /><br />
<img src="http://retrieverbande.de/_uploads_/seh3.jpg" alt="seh3" title="seh3" width="450" height="77" class="aligncenter size-full wp-image-2172" /></p>
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