Jahresrückblick 2009

Jahresrückblick 2009

Es wird Zeit, das Jahr noch einmal vor dem seelischen Auge vorbei ziehen zu lassen. Dabei gibt es eigentlich gar nicht so viel vorbei ziehen zu lassen. Aber doch war dieses Jahr irgendwie etwas besonderes und darum gibt es heute einen Jahresrückblick. Und es ist der erste.

Das Jahr fängt bei uns genauso an wie es aufhört. Nein wir knallen nicht durch die Gegend oder lassen sonst irgendwelche Sachen in die Luft gehen. Aber sobald es draußen knallt wird es für Luke extrem. Er hat dann mehr als nur Angst. Da sieht man förmlich das P im Gesicht. Da es 2009 irgendwie länger dauerte, war natürlich auch die Zeit im neuen Jahr für Luke gleich zu Anfang recht schwierig. In diesem Jahr ging die Knallerei auch länger als im letzten Jahr. Da haben sich die Leute wohl soviel Zeug gekauft,dass sie es gar nicht losgeworden sind. So dauerte es bis mitte Januar, als der letzte Knaller verstummte.

Zu Beginn des Jahres ging es nicht nur mit Luke seiner Angst zu Werke, nein auch Boby wollte mal dazu gehören und fing gleich an mit einer Bänderdehnung die einige Zeit anhielt. Dann kam Luke noch während dessen und schnitt sich volle Möhre die Pfote auf. Das erste Quartal glich Quasi einem Hundelazarett. Eigentlich ein nicht so guter Start in das Jahr 2009. Aber so schafften wir es doch noch alle beide gut in den Frühling zu bekommen. So ein paar kleine Wewechen gehören ja immer dazu. Aber wenn man sich einen oder zwei oder drei oder noch mehr Hunde in sein Rudel aufnimmt, gehört dieses eben dazu.

Willi
Normalerweise geht es dann ja auch wieder nach oben. Doch schon kurze Zeit später, verstarb unser Freund Willi. Ein kleiner wusseliger Dackel der keinem etwas zu leibe tuen konnte. Einfach nur süß der kleine. Luke und Boby verstanden sich von Anfang an mit ihm. Doch leider war es Willi nicht vergönnt noch weiter mit den beiden rum zu tollen. Nun ist er dieses Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen und wartet auf der anderen Seite auf seine Spielkameraden.

Luke entwickelte dieses Jahr auch wieder ganz merkwürdige Symptome. Ein Mond am Himmel brachte ihn schon fast zur Verzweiflung. Aber ein Heißluftballon am Himmel war für ihn noch schlimmer als 300 Knaller und Raketen die neben ihm explodierten. Naja so ein Heißluftballon schwebt natürlich auch jeden Tag durch die Wolken. Kann man dann ja super üben sowas 🙁

Aber alles hat mal ein Ende. Auch ging meine Ausbildung zum Tierpfleger vorbei und damit auch die Hundetrainerausbildung. Nun hatten die beiden ihren Papa den ganzen Tag am Hals. Was war das schön. Die beiden freuten sich jeden Tag aufs neue wieder spannende Sachen zu erleben. Neben dem ganzen neuen erleben, ging es nun auch los, auf der Suche nach einem neuen Heim. Was sich anfangs als doch etwas schwierig erwies. Alle hatten schlechte Erfahrungen gemacht mit irgendwelchen Hundebsitzern die da vorher drin gewohnt haben und ach nee bloß keine Hunde usw. Doch letztendlich haben wir dann doch etwas gemütliches im kleinen Örtchen Rickling gefunden. Hunde? Jo kein Problem. Wer jetzt natürlich denkt, wir schaffen die Hunde ab um in einem Haus zu wohnen, der täuscht sich. Wir haben eben etwas länger gesucht und auch etwas gefunden. Geduld muß man eben schon mitbringen. Jedenfalls war diese Überraschung für die Hunde gelungen und sie fühlten sich gleich wie zu Hause.

Da wir gerade bei Geduld sind. Hatten wir uns dann, nachdem die Häusersuche vorbei war, auch für einen Züchter entschieden, wo unser nächster Hund herstammen sollte. Aber es dauerte noch bis September bis sie das Licht der Welt erblickte. Schwarze Eltern, schwarze Geschwister und ein gelbes Kneul. Favorit war natürlich im Vorfeld gelb und weiblich gewesen und sei es ein Wink des Schicksals gewesen, eine gelbe Hündin im ganzen Wurf. Also wenn das nichts ist. Also war die Entscheidung ganz einfach gewesen.

Naja bis sie nun bei uns einzog, mussten wir natürlich erst einmal umziehen. Also ging es mit vereinten Kräften und großen Schritten in den Umzug. Weg aus der Großstadt und der kleinen Wohnung und den komischen Nachbarn und auf ins Haus. Hier auf dem Land läuft alles anders. Alles gelassener und ruhiger. Land eben. Hier ist es egal wie viel Hunde man hat, ob groß oder klein oder langes oder kurzes Fell. Einfach das was man als Hundehalter gesucht hat. Hier meckert auch keiner falls der Hund doch mal bellen sollte. Was bei unseren ja sowieso recht selten bis gar nicht ist und schon in den Kalender gehört wenn sie doch mal bellen sollten.

Nachdem wir dann den Umzug abgeschlossen hatten, ging es dann auch schon zu den Welpen besuchen. Einmal die Woche hin und wieder zurück. Nachdem sie dann 8 Wochen alt war, zog das kleine etwas bei uns ein. Seit dem ist nun alles anders. 24 Stunden Job. Immer schön aufpassen. Kein Pippi in die Bude und Häufchen sowieso nicht und überhaupt. Welpenzeit ist die schönste Zeit heißt es. Jetzt möchte man natürlich wissen warum das so ist? Das Kindchenschema schlägt in diesem alter noch voll zu. Sollte das Kindchenschema nicht mehr in Betracht kommen, freut man sich über die verbrannten Kalorien, weil man ständig auf dem Sprung ist um zu gucken das der Hund nix anstellt. Dann noch kuscheln und spielen und sich freuen das der Tag doch nur 24 Stunden hat. Eigentlich finden alle diese Zeit noch so schön, weil der Hund da noch so schön leicht auf den Schoß passt. Seit ehrlich 😉

Tja und dann ist das Jahr auch schon vorbei. Wir haben zwei Tage vor Silvester und hier ist noch nicht ein Knaller explodiert. Das nennt man die Ruhe vor dem Sturm. Oder das Geld ist alle. wer weiß das schon, so einen Tag vor dem Gehalt 😀

Was das nächste Jahr bringt? Oh wenn ich das wüsste, hätte ich ausgesorgt für den Rest des Lebens 🙂 Auf alle Fälle wird es nicht langweilig werden und die ein oder andere Story, wire hier wieder erscheinen.

Bis zum nächsten Jahresrückblick 😉

P.S. Silvester und Neujahrsglückwünsche kommen erst am 31. Dezember 😉