Gleich und gleich…

Gleich und gleich…

… gesellt sich gern. So oder so ähnlich lautet jedenfalls ein Sprichwort. Von wem es ist? Keine Ahnung! Jedenfalls nicht von mir, soviel steht fest. Da wir gerade von feststellen reden. Heute beim Gassi gehen mit den großen, traff ich eine nette Frau mit 2 Golden Retriever Rüden. Nette Jungs die 2 und oh Wunder, Bobele war richtig angetan von den zweien. Hier und da und dort ein kurzes anspielen und gemeinsames schnüffeln.

So kommt man ins Gespräch. Sie sind doch der jenige der immer angesprochen wird ob das meine beiden sind. Ich erinnerte mich wage an einige Szenarien in denen ich gefragt wurde ob das nicht die und die sind. Aber wie wir wissen laufen bei mir einen mit kurzem Fell und einer mit langem Fell. Nicht zwei mit langem Fell. So kam dann ein kleines Gespräch zu standen was dann einige Minuten dauerte. Alle ihre Bekannten dachten wohl schon das sie ihre zwei Hunde abgegeben hat. Sagt sie: Nur weil ich eine Krücke brauche gebe ich doch nicht meine Hunde ab. Da musste ich mir ehrlich gesagt ja ein wenig das lachen verkneifen. Die anderen haben sowieso was mit den Augen weil man ja sieht das es gar nicht die sein können. Ist ja einer kurz und einer langhaarig. Recht hat sie. Für die Allgemeinheit ist ein Labrador eben ein Golden. Da kann man stundenlang auf die einreden, dass hilft nicht. Das haben die in kürzester Zeit wieder vergessen und um die Ecke kommt der nächste der sagt das es ein Golden ist. Da hat sie schon wieder Recht gehabt.

Naja sie war jedenfalls froh, das wir uns mal kennengelernt haben. Ich natürlich auch. Bobele war auch froh. Endlich mal zwei die nichts was ihm wollten, außer spielen. So kann ein Tag doch ruhig sein. Der weiß eben was gut für ihn ist. Oder nicht? Diese Frage wird er uns wohl nie so richtig beantworten können.

In diesem Sinne bis zum nächsten und einen Gruß an alle die uns mögen und die die uns nicht mögen ;)

Über den Autor

Eines Tages besucht ein Hund den Tempel der tausend Spiegel. Er steigt die hohen Stufen hinauf, betritt den Tempel, schaut in die tausend Spiegel, sieht tausend Hunde, bekommt Angst und knurrt. Mit gekniffenem Schwanz verläßt er den Tempel in dem Bewußtsein: die Welt ist voller böser Hunde. Kurze Zeit später kommt ein Retriever in den gleichen Tempel. Auch er steigt die Stufen empor, geht durch die Tür und betritt den Tempel der tausend Spiegel. Er sieht in den Spiegeln tausend andere Retriever, freut sich darüber und wedelt mit dem Schwanz. Tausend Retriever freuen sich mit ihm und wedeln zurück. Dieser Retriever verläßt den Tempel in dem Bewußtsein: Die Welt ist voller freundlicher Retriever.