Fachbegriffe

Fachbegriffe


Kleines Lexikon über Fachbegriffe, die überall mal auftauchen können, sind hier zu finden. Da es eine Unmenge von Fachbegriffe gibt, soll dies nur ein kleiner Teil davon sein. Er wird natürlich immer wieder ergänzt.


A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Y | Z


A

Akustische Signale: Einwirken auf den Hund durch Ruf oder Pfeifensignale. Mit akustischen Signalen, kann der Hundeführer den Hund lenken.

Anschneider: Sind Hunde, die das gefundene Stück Wild o.ä. nicht sofort zum Hundeführer zurück bringen, sondern ganz oder teilweise fressen. Dies ist bei Prüfungen ein Ausscheidungsgrund.

Apportieren: Das bringen eines Dummys oder eines Stück Wildes zum Hundeführer. Der Hund apportiert.

Arbeitslinie: Züchter legen bei dieser Zuchtlinie großen Wert auf Arbeitsleistungen des Hundes. Diese Linie wurde speziell für den Jagdeinsatz gezüchtet.

Ausscheidungsfehler: Fehler die der Hund während einer Prüfung begeht, die zum nicht bestehen der Prüfung führt. Ausscheidungsfehler sind: Winseln oder Bellen, Aggression, Einspringen, der Hund ist nicht mehr unter Kontrolle des Hundeführers, Tauschen, Blinken, Wasser verweigern, hartes Maul, Schussscheue, zwei Eye-wipes, zwei schwere Fehler


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B

Blind: Bezeichnet das für den Hund nicht sichtbar gefallene Dummy oder Stück Wild. Der Hund konnte die Flugbahn nicht verfolgen.

Blinken: Ein wahrgenommener Dummy oder Stück Wild wird nicht apportiert, sondern der Hund sucht weiter.


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C

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D

Delivery (Abgabe): Beim Delivery steht oder sitzt der Hund mit erhobenem Kopf vor dem Hundeführer und bietet ihm das Dummy oder Stück Wild so an, dass er es ihm in aller Ruhe abnehmen kann.

Diploma: Prüfungen der niederländischen Retrieverclubs, wo die Aufgaben für diese Prüfungen genau definiert sind. Es wird in drei Klassen gestartet. Anfänger (B), Fortgeschrittene (B) und Open (A). In der Klasse A wird immer mit Wild geprüft.

Directions: Auch Richtung genannt. Näheres siehe Einweisen

Doppelmarkierung/Douple Mark: Es werden zwei Dummys nacheinander geworfen und der Hund soll sich diese merken und apportieren.

D.R.C.: Der Deutsche Retriever Club e.V. (DRC) betreut die folgenden sechs Retrieverrassen: Chesapeake- Bay- Retriever, Curly- Coated Retriever, Flat- Coated Retriever, Golden Retriever, Labrador- Retriever und Nova- Scotia- Duck- Tolling- Retriever. Der DRC ist Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH), in der Fédération Cynologique Internationale (FCI) und im Deutschen Jagdgebrauchshundeverband (JGHV). 1963 gegründet, ist der DRC mit heute etwa 12.000 Mitgliedern der älteste und größte Retrieververein Deutschlands.

Drive: Hat ein Hund folgende Eigenschaften, Finderwillen, Entschlossenheit und Eifer, wird dieses als Drive bezeichnet.

Driven Shoot: Wird auch als Standtreiben bezeichnet. Eine Treibjagd, bei der Schützen, Hundeführer und die Retriever am zu bejagenden Gelände angestellt sind.

Dual Purpose: Bezeichnung für einen Hund, der sowohl auf Ausstellungen und bei der Arbeit erfolgreich ist.

Dummy: Ein Dummy ist ca. 500g schwer. Besteht aus einem Leinensäckchen und ist schwimmfähig. Der Dummy wird als Ersatz für Wild verwendet.

Dummyarbeit: Mit Dummys werden jagdliche Situationen nachempfunden und dem Hund so jagdnahe Aufgaben gestellt. Diese Art entstand ursprünglich aus England.

Launcher Dummy: Abschussgerät für Dummys. Mit diesem Gerät kann der Dummy über weite Distanzen geschossen werden. Der Einsatz nach dem Schuß kann so optimal trainiert werden.

Dummyprüfung: Prüfung der Deutschen Retrieverclubs, bei denen mit Dummies gearbeitet wird. Die Aufgaben sind in der Prüfungsordnung genau definiert. Es wird in folgende Leistungsstufen unterschieden. Anfänger, Fortgeschrittene und Siegerklasse.


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E

Einspringen: Der Hundeführer lenkt seinen Hund mit Pfiffen oder Stimme und Handzeichen, damit der Hund das für ihn nicht sichtbar ausgebrachte Wild oder Dummy findet und apportiert.

Einweisen: Der Hundeführer lenkt seinen Hund mit Hilfe von Stimme, Pfiffen und Handzeichen. Der Hund soll einen Dummy oder Stück Wild holen, dessen Fall er nicht gesehen hat. (siehe auch Blind oder Unseen Retrieve)

Eye Wipe: Wird ein Stück Wild vom ersten Hund nicht gefunden, allerdings vom zweiten gesandten Hund unter den gleichen Bedingungen gefunden, so hat der andere Hund einen Eye Wipe. (gilt auch wenn das Stück Wild von einem Richter gefunden wird)


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F

F.C.I.: Die Fédération Cynologique Internationale ist die Weltorganisation der Kynologie. Sie umfasst zur Zeit 83 Mitglieds- und Partnerländer (nur ein Verband pro Land), welche ihrerseits eigene Ahnentafeln ausstellen und die Richter ausbilden. Die F.C.I. garantiert innerhalb ihrer Organisation die gegenseitige Anerkennung der Abstammungsurkunden (Pedigrees) der Länder, wie auch der Richter.

Federwild: Enten, Tauben, Fasan etc. wird als Federwild bezeichnet.

Field Trial: Wird auch als F.T. bezeichnet. Eine Prüfung die während einer Niederwildjagd auf warmes Wild abgehalten wird. In England werden die Hunde auf Field Trails immer ohne Leine vorgestellt und geprüft.

Field Trial Linie: Bezeichnung für Arbeitslinie

Fiepen: Der Hund winselt. Wird auch als unststediness bezeichnet.

First Dog Down: Nicht genutzte Chance, ein Stück Wild, das der Hund markiert hat und auf das er sofort geschickt wurde zu finden und zurückzubringen. Das Stück Wild wird auch nicht von einem nachfolgenden Hund gefunden oder von einem Richter aufgelesen.

Freie Verlorenensuche (Hi Lost): Selbstständige suche des Hundes in einem bestimmten Bereich.

Führigkeit: Bezeichnet die Art und Weise wie der Hund mit seinem Hundeführer zusammenarbeitet und dessen Hilfen annimmt und befolgt. Hilfen sind Akustische und Optische Signale.


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G

G.R.C.: Der GRC wurde 1989 gegründet und ist der einzige Spezialzuchtverein der sich ausschließlich auf die Zucht von Golden Retrievern spezialisiert hat. Der GRC ist Mitglied im VDH und der FCI.


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H

Haarwild: Hase, Kaninchen

Handler: Englische Bezeichnung für Hundeführer

Handling: Mit Handling wird die Führung des Hundet bezeichnet

Hard Mouth: Bezeichnung für hartes Maul

Hartes Maul: Das Dummy oder Stück Wild wird nicht unversehrt zurück gebracht. Dies ist ein Ausscheidungsfehler.

Hetzen: Der Hund hetzt, wenn er ohne Befehl des Hundeführers gesundes Wild nachstellt um dieses zu fangen. Führt auf Prüfungen zum Ausschluss.


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I

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J

J.G.H.V.: Der Jagdgebrauchshundverband als Dach- und Spitzenorganisation für das gesamte Jagdgebrauchshundwesen seit 1899 hat sich die Aufgabe gestellt, alle Vereine fest zusammenzuschließen, die durch Prüfung, Zucht und belehrende Tätigkeit für die Beschaffung brauchbarer Jagdhunde sorgen und damit dem waidgerechten Jagen dienen wollen. Der J.G.H.V. selbst ist Mitglied beim V.D.H. und der F.C.I.


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K

Kaltes Wild: Haarwild und Federwild das bereits schon vor längerem geschossen wurde und bereits ausgekühlt ist oder eingefroren wurde.

Knautschen: Der Hund knautscht, wenn er das Dummy oder das Wild nicht unversehrt zurück bringt. Es sind deutliche Zahnabdrücke zu sehen und Löcher im Stoff des Dummys oder in der Haut zu sehen. Dies ist ein Ausscheidungsfehler.


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L

L.C.D.: Der Labrador Club Deutschland e.V. Zweck (des Vereins) ist die Reinzucht der Rasse Labrador Retriever nach dem bei der FCI (Fédération Cynologique Internationale) hinterlegten gültigen Standard Nr. 122c. Demgemäß fördert der Verein alle Bestrebungen, die der Erfüllung dieses Zweckes dienen. Dabei ist die Grundlage die Erhaltung und Festigung des Rassehundes in seiner Rassereinheit, seinem Wesen, seiner Konstruktion, seiner jagdlichen Gebrauchstüchtigkeit und seinem formvollendeten Erscheinungsbild. Der LCD ist Mitglied im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH) und im Jagdgebrauchshundeverein (JGHV). Gezüchtet wird im LCD nach dem internationalen Zuchtreglement der FCI und den Zuchtbestimmungen des VDH, die ihren Niederschlag in der Vereinszuchtordnung gefunden haben.

Line: Das in einer Linie gehen bei einer Streifjagd. Sie weiter bei WalkUp.


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M

Markieren (englisch: Marking): Beobachten der Flugbahn eines oder mehrerer sichtbar geworfenen Dummys und das Merken der Fallstellen.

Markierung: Der Hund kann ganz oder teilweise die Flugbahn eines sichtig geworfenen Dummys beobachten.

Memory Mark: Eine Markierung, die entweder Zeitverzögert oder an einem anderen Standort als der Punkt wo der Hund die Fallstelle beobachtet hat, gearbeitet wird.

Mouthing: Wenn der Hund den Dummy oder das Stück Wild zu locker hält und es im Fang dreht und schiebt ohne es zu beschädigen.

Moxon Leine: Halsband und Leine sind an einem Stück gefertigt. Dies wird auch als Retrieverleine bezeichnet.


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N

Natural hunting Ability: Diese englische Bezeichnung sagt das der Hund eine natürliche Veranlagung zum Wild finden hat.

Niederwildjagd: Reale jagd auf Hasen, Enten, Tauben etc.


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O

Optische Signale: Bezeichnet die Lenkung des Hundes mit Handzeichen. Die Lenkung des Hundes ist so auch über weite Distanzen möglich.

Out of Control: Ein Hund der nicht mehr unter Kommandos seines Hundeführers ist. Ausser Kontrolle.


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P

Pace (Gangart): Arbeitsgeschwindigkeit und Wendigkeit des Hundes wird damit ausgedrückt. Dieses ist Veranlagung.

Picking Up (Aufsammeln): Einsammeln von Wild bei einer Niederwildjagd.


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Q

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R

Runner (Läufer): Bezeichnet wird damit ein angeschossenes Stück Feder- oder Haarwild, das sich flüchtend entfernt.

Running-Rabbit-Dummy: Ein großer leichter Dummy, der in der Regel an einem Gummiseil hängt und einen flüchtenden Hasen simuliert.

Run-off (Stechen): Endausscheidung der besten Hunde bei einer Prüfung.


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S

Schleppe: Eine Fährte die künstlich angelegt wurde. Man simuliert so die Fluchtfährte eines angeschossenen Niederwildes (Runner).

Schussempfindlichkeit: Bezeichnet einen der Hund, der empfindlich und unsicher auf Schüsse reagiert.

Schusshitzigkeit: Bezeichnet einen Hund, der sehr aufgeregt auf Schüsse reagiert. Es dadurch zum Einspringen und sogar zur unkontrollierbarkeit kommen.

Schussscheue: Bezeichnet das Unvermögen des Hundes, Schüsse zu ertragen. In der Regel entzieht sich der Hund durch kopfloses wegflüchten. Gilt bei Jagdhunderassen als schwerer Wesensfehler.

Schwerer Fehler: Laut F.C.I. Reglement sind folgendes schwere Fehler: Unselbstständigkeit des Hundes, lautes Handling des Hundeführers, unruhiges Verhalten des Hundes, First Dog Down, schlechtes Fußlaufen, schlechtes Markieren, einmaliger Eye-Wipe, nachlässiges Apportieren, langsames Arbeiten mit wenig Initiative

Showlinie: Hunde die für die Show (Ausstellung) gezüchtet wurden

Single Mark (Einzelmarkierung): Dummy oder Stück Wild, das für den Hund sichtig geworfen wurde.

Soft Mouth (weiches Maul): Dummy oder Wild wird locker aufgenommen und bleibt so unversehrt.

Steadiness: Der Hund soll ruhig (steady) neben seinem Hundeführer bleiben. Der Hund darf nur den Kopf bewegen um besser markieren zu können.

Style (Stil): Drückt sich darin aus, wie der Hund das Gelände annimmt und absucht und wie er seine Nase einsetzt.


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T

Tail Action (Rutenaktion, Schwanzwedeln): Drückt im hohem Masse den Style des Hundes aus.

Tauschen: Der Hund lässt das gefundene Stück fallen um ein anderes Stück aufzunehmen.

Totengräber: Wenn der Hund das Stück Wild nicht zu seinem Hundeführer bringt, sondern es vergräbt. Ausscheidungsfehler.

Treiben: Treiber bzw Helfer durchgehen laut rufend und lärmend durch ein Gelände, mit dem Ziel, Wild hochzutreiben. Hundeführer und Hund stehen am Rand und beobachten konzentriert das Geschehen.


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U

Unseen Retrieve (nicht gesehener Apport): Siehe Blind

Unsteadiness: Wird ein Hund bezeichnet, der beim Arbeiten oder beim Warten winselt, heult, bellt, der einspringt oder so unruhig ist, dass er zuviel Aufmerksamkeit von seinem Hundeführer benötigt.


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V

V.D.H.: Verband für das Deutsche Hundewesen. Betreut als Dachorganisation die deutschen Zuchtvereine. Der V.D.H. selbst ist Mitglied des F.C.I.


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W

Walk Up (Vorwärtsgehen): Simulieren einer Streifjagd. Mehrere Hundeführer, die Richter und oft die Schützen gehen in einer Linie langsam durch das Gelände. Aus der Linie heraus werden von den Hunden Markierungen und Blinds gearbeitet.

Walk Up Shoot (Streifjagd): Treibjagd bei der Schützen, Hundeführer und Retriever in einer Linie über das zu bejagende Gelände gehen.

Warmes Wild: Niederwild, das unmittelbar vor dem Apport des Hundes auf der Jagd geschossen wurde.

Whining (Winseln): Ein Hund der beim warten oder beim arbeiten winselt. Ausscheidungsfehler.

Will to Please (der Will zu gefallen): Wird bezeichnet wenn der Hund gern mit seinem Hundeführer arbeitet und in Kontakt bleibt ohne von ihm jedoch abhängig zu sein.

Working Test: Ein Test bei denen es in den Prüfsordnungen keine fest vorgeschriebenen Aufgaben gibt. Die Aufgaben werden von den Richtern nach den Besonderheiten des Geländes und unter Berücksichtigung des jagdlichen Erfordernissen bestimmt. Es wird mit Dummys gearbeitet.


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X

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Y

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Z

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