Andere Trauer

Nun ist es schon fast zwei Wochen her, wo uns der Turbo verlassen hat. Auch dieses mal ist es schmerzhaft, aber irgendwie anders. Es ist anders weil wir uns schon sehr lange drauf vorbereiten konnten. Mit lange meine ich jetzt nicht, einen Tag oder eine Woche, oder einen Monat. Wir hatten über ein Jahr Zeit uns auf den einen Tag einzustellen. Doch wenn es soweit ist, nützt einem die Vorbereitung nichts.

Auf einer Seite freut man sich für Boby, auf der anderen Seite ist die tiefe Trauer. Nun fragen sich einige warum sich für Boby freuen? Ich glaube bei seinen ganzen unheilbaren Krankheiten und keinerlei Anzeichen für Schmerzen durch die Menge an Tabletten, ist es später nur noch Sterbebegleitung und hoffen dass er sich nicht quälen tut. Bloß nicht den Zeitpunkt verpassen, zwischen Leben und nicht mehr Lebenswert. Ist für uns ein großer Streßpunkt gewesen. Auf der einen Seite nicht das Ego über den Hund stellen und trotzdem jeden Tag leben lassen, als ob es sein letzter wäre.

Es vergeht trotzdem kein Tag, wo ich nicht mindestens 1000mal an alte Zeiten mit den Jungs denke und mir die Tränen laufen.

Wir hoffen ganz doll, das er sein Leben leben durfte, was er sich gewünscht hat. Wir haben, für uns, alles mögliche getan, was uns möglich war, Ihm ein wunderbares Hundegerechtes Leben zu schenken. Da ich gerade Bilder und Videos aus fast 15 Jahren Hundeleben durchstöber, sind wir uns sicher, er hatte ein traumhaftes Hundeleben.

Da das durchstöbern noch etwas Zeit in Anspruch nimmt, wird das Video noch ein paar Tage dauern.

Wir wünschen allen noch ein schönes Restwochenende und drückt eure Liebsten jeden Tag. 😉